Wer programmieren lernen möchte, braucht nicht unbedingt einen Computer.
Dass Informatik vor allem etwas mit logischem Denken, präzisen Anweisungen und Teamarbeit zu tun hat, erlebten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse bei der traditionellen „Cow Challenge“ – und das ganz analog.
Bei den sommerlichen Temperaturen kam der Ortswechsel gerade recht: Während sich der Computerraum an diesem Tag eher wie eine Sauna anfühlte, bot die angenehm kühle Pausenhalle beste Bedingungen für die ungewöhnliche Unterrichtsstunde.
Jeweils ein Kind übernahm die Rolle der Kuh und wurde von seinem Team durch verschiedene Aufgaben gelenkt. Gemeinsam galt es, sechs knifflige Herausforderungen zu meistern: Kuhfladen ausweichen, als Bulle die Kuh erreichen, den Weg zum Futter finden und Hindernisse wie Steine geschickt umgehen. Schnell wurde deutlich, dass bereits kleine Ungenauigkeiten in den Anweisungen zu unerwarteten Ergebnissen führen können – ganz wie beim Programmieren eines Computers.
Die „Cow Challenge“ ist deshalb seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Informatikunterrichts der 5. Klasse. Sie zeigt den Kindern, dass Programmieren nicht mit einem Computer beginnt, sondern mit einer guten Idee und klaren Anweisungen.




