Besuch der Gedenkstätte Buchenwaldbei Weimar

Unterrichtsgang im Rahmen von Demokratie leben


Am 18.11.2025 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse die Gedenkstätte Buchenwald. Wir starteten um 8:00 Uhr zu einer zweistündigen Busfahrt. In Buchenwald angekommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und erkundeten die einzelnen Stationen des Geländes.

Mich hat besonders das Krematorium mit seinem Kellerraum, in dem die Häftlinge erhängt wurden, emotional mitgenommen. Auch die Genickschussanlage, die als Messlatte für die Körpergröße getarnt war, fand ich sehr verstörend. Die Atmosphäre auf dem Gelände war sehr bedrückend, und die Gebäude hatten einen seltsamen Eigengeruch. Auch der Friedhof, der Appellplatz und die Ruinen der Baracken waren sehr eindrucksvoll. Die Wachtürme und die Überreste des Lagerzauns zeigten deutlich, dass eine Flucht aus dem Lager fast unmöglich war.

In der Ausstellung „Ausgrenzung und Gewalt“ wurden unter anderem persönliche Gegenstände und die Kleidung der Insassen gezeigt. Wir konnten uns gut vorstellen, dass die Häftlinge in ihrer dünnen Bekleidung sehr unter der Kälte gelitten haben, da wir an diesem Wintertag selbst mit unseren dicken Winterjacken froren. Das Lager liegt sehr ungeschützt und dem Wind ausgesetzt auf einem Berg. Das Konzentrationslager Buchenwald war ein sehr grausamer Ort. Sehr viele Menschen sind hier ums Leben gekommen.

Mit vielen bleibenden Eindrücken fuhren wir wieder nach Hause zurück.

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