Sommerferien 2026 mit der Jugendpflege und der Mittagsbetreuung

Wer dachte, Sommerferien seien zur Erholung da, hat die Rechnung ohne die Jugendpflege und die Mittagsbetreuung Wirbelwind gemacht! Hinter uns liegen Wochen voller Action, nach denen selbst die Betreuerinnen und Betreuer abends wie die Murmeltiere schliefen.

Drei Wochen Hauptquartier - Waldbad Bad Rodach

Die ersten drei Wochen verwandelten wir das Waldbad bei knackig heißen Temperaturen in unser Hauptquartier. Zwischen 80 und 150 Kinder bewiesen täglich, dass man gleichzeitig schwimmen, SUP fahren, basteln und – ganz nebenbei – ein halbes Tipi-Dorf im Wald errichten kann. Architektonisch absolut meisterhaft!

Auftakt zum Endspurt: die Schulhausrallye

In der letzten Ferienwoche ging der Marathon erst richtig los – zum Auftakt mit einer wilden Schulhausrallye.

Märchentag: Köpfchen und Muskelkraft

Danach folgte der Märchentag, an dem Köpfchen und Körpereinsatz gleichermaßen gefragt waren. Im Staffelwettbewerb halfen die Kids Aschenputtel beim Auslesen: Linsen von Erbsen trennen, so schnell es nur geht – wer am Ende die meisten hatte, hat gewonnen (Aschenputtel dankt!). Außerdem klebten sie Rapunzel einen meterlangen Zopf aus Zeitungsschnipseln und brachten den Esel der Bremer Stadtmusikanten komplett aus der Puste. Zum krönenden Abschluss wurde noch ein Froschkönig aus einem Glas gezaubert – geküsst hat ihn aus Sicherheitsgründen aber niemand.

Sinnestag und Kinotag

Am Sinnestag beanspruchten wir beim Fühlen, Schmecken und Riechen unsere grauen Zellen und nebelten den Innenhof beim Stockbrot-Bruzzeln ordentlich ein. Der anschließende Kinotag zum Chillen tat danach bitter not.

Das Finale: Auf zum „Saftladen“!

Zum großen Finale wanderten wir nach Adelhausen zum „Saftladen“ Möbus. Schon der Weg dorthin wurde zum Highlight: Vorbeifahrende Trucks veranstalteten für die energiegeladene Truppe ein Hupkonzert – und jeder einzelne Hupton wurde begeistert bejubelt.

Vom Baum in die Flasche

Beim Saftladen angekommen hieß es: anpacken – und zwar richtig. Die Kids leerten fleißig die Apfelbäume, sammelten die Äpfel auf und transportierten sie zur Maschine. Erst dann ging es an die Maische und schließlich ans Abfüllen. Heidi Möbus erklärte den vielen Kindern dabei mit unendlicher Geduld und liebevoll jeden Arbeitsschritt. So manche und so mancher stellte fest: Bis der Saft endgültig in der Flasche ist, steckt eine ganz schöne Menge Arbeit drin.

Die anschließende Führung vorbei an meterhohen Saftkästen-Paletten hinterließ bei den kleinen Entdeckerinnen und Entdeckern offene Münder.

Danke, Team Möbus!

Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team Möbus! Dass man sich mitten im laufenden Betrieb und während der regulären Arbeitszeit so viel Zeit für eine so große Truppe nimmt, ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Danke für eure wertvollen Stunden und die literweise gespendete flüssige Nervennahrung.

Wir sind platt, aber glücklich – die nächsten Ferien können kommen (sobald wir ausgeschlafen haben).