Wandertag der 3. Klassen

Wandertag der Kl. 3a und b in der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit

 

In der Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit vom 14. bis 18. Oktober 2019 unter dem Motto Klima unternahmen die Klassen 3a und 3b am Dienstag, den 15.10.19, wegen des noch einmal spätsommerlichen Wetters kurzfristig einen Wandertag in die nahe Umgebung.

Auf einfache und spielerische Weise gelang es so, sich gesundheitsfördernd an der frischen Luft zu bewegen und gleichzeitig die herbstliche Natur in ihren vielfältigen Erscheinungsformen ebenso wahrzunehmen und schätzen zu lernen wie an man­chen Stellen Auswirkungen der trockenen Sommer und des Klimawandels zu erken­nen. So fiel manchen Kindern auf dem Weg zum Kurpark der niedrige Wasserstand des Teiches mit der breiteren Uferzone auf.

Durch den Bad Rodacher Kurpark wanderten wir zum Pavillon mit der eingefassten Bohrstelle der Thermalbadquelle. Dort machten wir uns die Bedeutung des Lebens­elixiers „Wasser“ bewusst. Am Thermalbad vorbei ging es weiter auf einem sonnigen Feldweg bis zum Waldrand am Anstieg des Georgenberges.

Hier machten wir eine ausgedehnte Rast und ließen uns die mitgebrachten leckeren Frühstücksbrote oder vitaminreiche Obsthäppchen schmecken. Etliche Kinder hatten zum Schutz gegen die morgendliche Bodenfeuchtigkeit Sitzkissen für draußen dabei oder bauten sich aus herumliegenden Ästen trockene Sitzgelegenheiten. Alle achte­ten sehr sorgfältig darauf, keinen Müll zu hinterlassen und damit ihre heimatliche Natur zu schützen.

Auf dem Rückweg sammelten einige Kinder Blätter für das HSU-Thema „Wald“. Im Kurpark durften dann alle ihrer Fantasie freien Lauf lassen, um in oder mit der Natur zu spielen. So begannen zunächst zwei oder drei Kinder, aus Zweigen und herabge­fallenem Laub, angelehnt an einen dicken Baumstamm, ein Igelhaus für den Winter zu bauen. Schnell gesellten sich andere dazu und die Konstruktion wurde in Team­arbeit ständig erweitert oder befestigt. So formten die Kinder einen Eingang, der mit biegsamen Zweigen verstärkt wurde, und gestalteten die Wände aus mehreren Laublagen, die durch ein Flechtwerk verschränkt gelegter Äste gegen das Wegbla­sen durch den böigen Wind geschützt wurden. So wurde aus einer Spielidee ein kindgemäß praktiziertes Tierschutzangebot.

     

  

Bei Versteck- und Ballspielen verging der Vormittag wie im Flug.

Alle waren sich zum Schluss einig, dass man ohne Busfahrt und damit verbundene schädliche Abgase einen spontanen Ausflug auch in nächster Umgebung abwechs­lungsreich verbringen kann.

 

Elke Lubauer, Klassenlehrerin der 3a